Kurz - Konzept Nesthäkchen

 

Tagespflegeperson Andrea Kremer

 

Ich als Tagesmutter / Kindeswohl:

 Ich sehe viele Dinge aus dem Herzen heraus und gehe so auch auf die Kinder und Eltern zu. Ich bin offen für alles und gehe nicht mit Vorurteilen auf Menschen zu. Jedes Kind nehme ich so an, wie es ist und möchte es in seiner ganzheitlichen Entwicklung zu einer eigenverantwortlichen, selbstbestimmenden und gemeinschaftsfähigen Persönlichkeit unterstützen. Es ist mir wichtig ihnen ein Vorbild zu sein. Ich bin ein sehr einfühlsamer, ruhiger Mensch und möchte den Kindern auch das Gefühl geben, dass sie sich bei mir verstanden und geborgen fühlen. Ich unterstütze das Kind in seiner individuellen Entwicklung und werde es liebevoll, achtsam und gewaltfrei begleiten. Mein Ziel als Tagesmutter ist es, den Kinder eine qualifizierte, frühkindliche Bildung anzubieten, d.h sie im sprachlichen, kognitiven, körperlichen, sozialen und emotionalen Eigenschaften zu fördern. Ich möchte den Kinder Zeit schenken und ihnen den Raum geben, sich zu entfalten und sie für viele Aktivitäten zu begeistern. Ich möchte mich auf die Ideen der Kinder einlassen und begegne ihnen auf Augenhöhe. Das bedeutet, ich schenke den Kindern meine Aufmerksamkeit und zeige Respekt vor den Wünschen, Ideen und Handlungen der Kinder. Ich lasse mich auf die Wünsche der Kinder ein und möchte den Tagesablauf stets flexibel gestalten. Ich schätze ab, ob die Kinder jetzt länger draußen spielen wollen und wir dann später essen, oder sie spielen gerade so schön drinnen, das wir dann auch mal nicht raus gehen. Den Kindern möchte ich eine familiennahe Betreuung bieten, sie im Alltag mitwirken lassen wie z.B. beim kochen / backen, beim Obst schneiden, beim Tisch decken, beim abwaschen oder beim kehren. Genauso wichtig ist es, dass sie die Schuhe vorm hereinkommen aus ziehen. So können sie Zusammenhänge erfassen und einen Ablauf eines Tages miterleben. Da wir viel miteinander unternehmen entwickelt sich die sprachliche Kommunikation vielleicht schneller. Ich möchte den Kinder viel Zeit schenken und sie stets mit Begeisterung für Aktivitäten anspornen. Die verbale oder auch durch Gestik und Mimik geführte Kommunikation, ist Kindgerecht und ermöglicht unser „miteinander “. Den Eltern möchte ich ein guter, patenter Ansprechpartner sein und sie in Gesprächen über das aktuelle Tagesgeschehen mit einbeziehen. Gleiches gilt auch für pädagogische Fragen der Eltern. Zudem kann ich dabei helfen, ihre Erwerbstätigkeit und Kindererziehung besser miteinander zu vereinbaren.

 

Rahmenbedingungen:

 Die Tagespflege findet in den Räumlichkeiten der Ansgarstraße 5, 50827 Köln- Neuehrenfeld statt, ein schönes ruhiges Wohnviertel. Es sind angemietete Räume der Ehrenfelder Genossenschaft, die schon für meine Kita zu einer Einrichtung für Kinder im U3 Bereich umgebaut wurde. Die Räume wurden für die Großtagespflege in ein Zweiraumprinzip umgestaltet. Meinen betreuten Kindern, wie auch den Kindern der weiteren Tagespflegeperson steht ein großer Spielraum von 65 m² zur Verfügung. Dieser ist durch ein offenes Regal geteilt. Zusätzlich gibt es einen Schlafraum 23 m², in denen 9 Bettchen genug Platz finden.

Eine große, voll eingerichtete Küche von ca. 22 m² und ein Abstellraum ist vorhanden.

Es gibt einen separaten Wickelbereich von 3 m² mit einer kleinen Toilette, sowie einem Waschraum von ca. 4 m², mit zwei Kinder Waschbecken. Die Einrichtung verfügt über eine Personaltoilette und noch einen größerer Abstellraum für Staubsauger Putzmittel.

Der Eingangsbereich / Garderobe 9 m² ist so gestaltet das jedes Kind sein eigenes Fach im Regal hat. Er ist bestückt mit zwei Bänken, so dass die Kinder beim rein- oder rausgehen dort umgezogen werden können. Zur Einrichtung gehört ein sehr großer geschlossener Außenbereich mit großc.em Sandkasten, Wiese und Asphalt, auf dem die Kinder mit den Bobbycars herumrutschen können. Zum spielen stehen genug Sandsachen, Matschtisch et zur Verfügung.

Die von mir angebotenen Öffnungszeiten sind von Montag - Donnertag von 8 – 16 Uhr.

Die Räumlichkeiten sind gut mit öffentlichen Nahverkehr zu erreichen (Linie 5 der KVB).Von der Haltestelle Lenauplatz sind es ca. 3 – 5 Minuten Gehweg. Außer unserem schönen großen Außenbereich gibt es in der Ansgarstraße noch einen Spielplatz den wir zu Fuß erreichen können. Zudem lockt bei schönem Wetter auch der Blücher Park, in dem ein Weiher mit Schwänen, Enten, und Schildkröten ist. Zudem ist dort ein weiterer schöner Spielplatz, sowie viel Wiese zum toben. Die Möglichkeit in den Blücherpark zu gehen, kann ich aber nur in Betracht ziehen, wenn ich maximal nur 2 Kinder betreue, oder ein Elternteil mich mit begleitet.

 

Mein Bild vom Kind:

 Ich sehe ein Kind als ein Lebewesen mit unterschiedlichen Fertigkeiten, verschiedenen Fähigkeiten und es hat seine eigene Persönlichkeit, seinen eigenen Charakter. Diese wurden ihm schon von Geburt an mit gegeben. Ein Kind im Alter von 1 bis 3 Jahren, zu begleiten, in dieser Phase ist für mich eine schöne Aufgabe. Ich empfinde dieses Alter als das interessanteste Alter, da die Entwicklung des Kindes noch am Anfang steht. Die Kinder sind noch in ihren Bedürfnissen und Erleben offen für alles. Sie erforschen sich und die Umgebung mit glänzenden Augen, das gefällt mir besonders. Sie sind kleine Forscher und Entdecker, kleine Wissenschaftler. Kinder zeigen ungefiltert Emotionen und dies möchte ich ernst nehmen um eine gute Bindung zu ihnen auf zu bauen. Eine emotionale sichere Bindung legt den Grundstein für eine weitere Entwicklung des Kindes. Kinder entwickeln sich aus eigenem Antrieb. Sie tun dies im Wechselspiel zwischen persönlichen Anlagen und den Anregungen und Erfahrungen aus der Umwelt. Zudem sind Kinder auch neugierig und probieren dabei spielerisch aus, was sie mit unterschiedlichen Gegenständen alles machen können. Sie sind immer auf der Suche nach was Neuem.

 

Das Bild vom Kind:

Ein Kind ist von Geburt an mit Kompetenzen und Fähigkeiten ausgestattet. Es verfügt über Grundfähigkeiten, um Denkprozesse zu entwickeln. Was ihnen dabei fehlt ist die Erfahrung. Sie streben mit allen Sinnen danach, Erfahrungen zu sammeln. Kinder gestalten ihre Bildung und Entwicklung von Geburt an aktiv forschend mit. Jedes Kind unterscheidet sich dabei von anderen Kindern durch seine Persönlichkeit, seine Individualität, seine Stärken und Schwächen, seinen Vorlieben und seinen Neigungen sowie seinen individuellen Entwicklungsschritten.

Das Ziel ist es individuell und gemäß seiner persönlichen Entwicklung zu fördern. Dazu gilt es Situationen zu schaffen, in denen sie die ideale Möglichkeiten finden, sich gemeinsam mit anderen Kindern und aber auch mit Erwachsenen zu messen. Sie lernen sich selbstbestimmt, kreativ und fantasievoll mit ihrer Realität auseinanderzusetzen. Sie finden dazu adäquate Spiel- und Lernformen. Dabei lernt das Kind Freundschaften zu schließen, selbstständig und in geborgener Atmosphäre die Welt zu erforschen und das Vertrauen zu seiner Bezugsperson aufzubauen.

 Das Kind in seiner eigenständigen Persönlichkeit, kann sich ausprobieren, experimentieren, oder neugierig sein. Es kann Fragen stellen, Fehler machen, wütend, traurig oder glücklich, sowie fröhlich, nachdenklich oder ängstlich sein.

 

Angebot der Tagespflege:

 Ich biete für 4 Kinder, im Alter von 1- 3 Jahren, von Montag bis Donnerstag von 8:00 - 16:00 Uhr eine Tagesbetreuung an. Den Kindern wird ein geregelter aber auch selbst gestaltbarer Tagesablauf geboten, im Sinne der Partizipation, d.h. ich werde die Kinder im Tagesablauf mitwirken lassen, sie bestimmen wie sie sich verabschieden, sie können mithelfen beim Tisch decken, sie suchen einen Tischspruch aus, sie entscheiden was und wie sie spielen, mit wem sie spielen wollen.

Die Bringzeiten sind von 8:00 – 9:00 Uhr, gemeinsames Frühstück 9:30 – ca.10:00 Uhr und Mittagessen ca.12:00 - 12:30 Uhr, Schlafzeiten nach dem Mittagessen 12:30 – individuell, sowie das jeweilige Kind dies braucht. Die Abholzeiten richten sich nach den Eltern, spätestens bis 16 Uhr.

 Das Spielen mit gleichaltrigen Kindern und „freie“ Zeit um sich persönlich zu entwickeln und zu entfalten findet besondere Berücksichtigung.

 Da die Gruppe von 4 Kindern sehr klein ist, kann ich gut auf die Bedürfnisse jedes Kindes eingehen und situativ reagieren. Auf die individuelle Entwicklung eines Kindes möchte ich einwirken und bei Bedarf gegebenenfalls speziell fördern.

 Die Bedürfnisse der Kinder stehen im Mittelpunkt! Sie sollen auf altersgerechte Art lernen mit gleichaltrigen Kindern zu spielen, sich auseinander zu setzen und Spaß haben am Erlebten/Erlernten. Die Erfahrung „wer bin ich und was kann ich“, sowie Erlebnisse im Freien stehen im Vordergrund. Die „Überladung“ der Kinder mit Vorgabe wird vermieden .

 Meine Aufgabe und Ziel ist es, ein Gleichgewicht zwischen Ritualen und Freiraum, den die Kinder (in ihren Grenzen) mit gestalten können, hinzubekommen. Ich möchte ihnen eine familiennahe Tagespflege anbieten in denen die Kinder sich Geborgen und wohl fühlen. Ich möchte mit viel Feingefühl eine Bindung zu ihnen aufbauen und ihnen Raum geben für Nähe und Distanz. Dabei ist es mir wichtig nicht in Konkurrenz, sondern in Unterstützung zu den Eltern zu wirken. Ich bin mir der hohen Verantwortung bewusst und fühle mich dem gewachsen.

 

Situationsansatz:

 Der Situationsansatz verfolgt das Ziel, Kinder unterschiedlicher sozialer und kultureller Herkunft darin zu unterstützen, ihre Lebenswelt zu verstehen und selbstbestimmt, kompetent und verantwortungsvoll zu gestalten. Dazu werden in der Tagespflege zielgerichtet alltägliche Lebenssituationen von Kindern und ihren Familien aufgegriffen. Zusammen mit den Kindern werden aus diesen Situationen Projekte erarbeitet. Durch dieses „ Lernen an realen Situationen“ sollen die Kinder auf ihre zukünftiges Leben vorbereitet werden. Die Tagespflegeperson berücksichtigt dabei in besonderem Maß auch die Wünsche und Bedürfnisse der Kinder sowie den familiären, sozialen und kulturellen Hintergrund und den Entwicklungsstand eines jeden Kindes. Durch das Einbeziehen der Kinder in den Planungsprozess von Projekten, wird ihre Selbständigkeit und ihr Selbstbewusstsein gestärkt. Sie lernen ihre Meinung zu äußern. Genauso wie ihnen zugehört wird, hören sie auch den anderen zu und lernen so auch das Miteinander und Rücksicht nehmen auf andere.

 

Eingewöhnung:

 Es ist ein wichtiger Lebensabschnitt für Eltern und Kind, dem ich mit viel Verständnis und Einfühlungsvermögen beiden gegenüber begegne. Hierbei muss ich individuell entscheiden wie diese erste Phase zu gestalten ist. Der Zeitraum, in dem das Kind ohne die Eltern in der Tagespflege bleibt, wird langsam gesteigert, von einer viertel Stunde angefangen, bis das Kind sich wohl fühlt, mich und die Kinder akzeptiert. Dieser Abschnitt sollte, so lang wie nötig, aber auch so kurz wie möglich gehalten werden. Ich sorge dafür, dass das KindAnschluss zu den anderen Kindern aus der Gruppe bekommt und die Räumlichkeiten und den Tagesablauf kennenlernt. Für mich ist es auch hierbei wichtig, das ein Kind auf mich zukommt, es selber entscheidet was es braucht ( Nähe oder eher Distanz) um Geborgenheit zu finden.

 Diese Eingewöhnungsphase wird ca. 3 – 6 Wochen dauern. Die konkrete Dauer ist von den Bedürfnissen der Kinder abhängig. Dazu zählt u.a., wie lang es braucht, um zu mir Vertrauen auf zu bauen, um sich von mir wickeln, füttern und zu Bett bringen zu lassen. Wichtig ist das dass Kind auf seine persönlichen Art und Weise Kontakt zu mir, zu den anderen Kinder und zu dem neuen Umfeld aufnimmt.

Regeln :

 Um Regeln Kinder Nahe zu bringen gibt es verschiedene Wege wie ich diese weiter geben möchte.

 Beim Aufräumen bin ich Vorbild und zeige wie die Spielmaterialien weg geräumt werden. Ein Kind motiviere ich indem ich z.B. sage, kannst du die Puppe schon zu den anderen Puppen in das Regal legen, bzw. bringst du die Duplosteine in die Kiste. So lernen die Kinder mit einer gewissen Zeit wo die Dinge hin gehören. Sie schauen sich das von einander ab.

 Durch Schilder in Augenhöhe am Türrahmen zur Küche, kann ich visuell die Kinder aufmerksam machen, das in die Küche keine Spielmaterialien gehören.

 Durch Handzeichen „Stopp“ möchte ich den Kindern näher bringen, z.B. „Stopp“, ich möchte nicht das du an die Steckdose gehst.

 Oder auch die Kinder können zu den anderen Kindern sagen „Stopp“, ich möchte das jetzt nicht.

 Diese Erfahrens-werte möchte ich den Kindern vermitteln.

 

Rituale:

 Rituale lieben Kinder. Sie brauchen diese, um sich in der Welt zu Recht zu finden und sich wohl zu fühlen. Rituale im Alltag geben ein Gefühl von Geborgenheit, Sicherheit und Zugehörigkeit. Hierzu gehört ein gewisser Tagesablauf. Zugewandte Begrüßung des einzelnen Kindes, indem ich es entweder auf den Arm nehme, wenn es das möchte oder es mit seinem Namen begrüße und einen schönen guten Morgen wünsche. Darauf hin individuell die Verabschiedung der Mutter / Vater mit winken / Kuss an der Tür oder am Fenster. Die Kinder sollten auch von Anfang an bewusst verabschiedet werden, damit Kinder lernen das die Eltern gehen aber auch wieder kommen. Ein wichtiges Ritual ist das gemeinsames Frühstück. Alle kommen zusammen und sitzen an einem gemeinsamen Tisch. Freispiel drinnen wie draußen, gemeinsames Mittagessen, gemeinsames schlafen gehen, gemeinsamer Nachmittag - Snack und die Verabschiedung des Kindes haben ihreBedeutung. Genauso gehört aber auch dazu der Tischspruch vor dem Essen den die Kinder frei wählen können und das singen zum Einschlafen.

 

 Freispiel/ Spiel:

 Freiraum / Freispiel ist für die Kleinkinder sehr wichtig. Im Spiel der Kinder steckt viel mehr, als es zunächst den Anschein macht. Kinder erleben ihr Spiel immer als wichtig und wertvoll. Das Kind wählt selbst seinen Spielpartner, Spielmaterial, Raum und Dauer aus. Diese Art des Spiels legt den Grundstock für die Persönlichkeitsentwicklung und Kontaktfähigkeit des Kindes. Im Spiel werden positive Erlebnisse verarbeitet, soziale Kontakte geknüpft und vertieft, aber auch wird zum Ausdruck gebracht, was ein Kind bewegt und beschäftigt, Ängste, Probleme verarbeitet. Hierbei sehe ich meine Aufgabe in der permanent beobachtenden, mitspielenden und unterstützenden Rolle. Es ist wichtig, dass Kinder sich individuell entfalten und ausleben können. Daher arbeite ich situationsorientiert, richte mein Handeln also an den Bedürfnissen der Kinder aus und gebe Hilfestellungen sowie kleine Hinweise zur Spielanleitung. Außerdem unterstütze ich die Kinder in ihrer Rollenfindung und Entwicklung, gezielte Impulse zum Erwerb von sozialen und lebenspraktischenKompetenzen. Beim Spiel der Kinder können vielfältigste Interaktionen zwischen den Kindern und somit natürlich auch Konflikte entstehen. Dies ist was gerade zum entwickeln von Sozialverhalten notwendig ist. Auch hierbei ist es wichtig, dass ich die anbahnenden Konflikte erkenne und falls nötig, korrigierend eingreife. Mit den Kindern erarbeite ich zusammen Konfliktlösungen (sich entschuldigen bei dem demjenigen, helfen etc.). Die Verbale Kommunikation ist hierbei das was ich anstrebe, um eine gewisse Umgangsform in einer Gruppe zu erlernen. Dazu gehört es auch, einen aussprechen lassen und ein gewisser Umgangston. Dadurch wird ein Gemeinschaftsgefühl in der Gruppe entwickelt.

 

 

Umsetzung der Förderung:

 

Ein wichtiger Aspekt der Kleinkinderförderung liegt in der spielerischen Schulung der Grob- und Feinmotorik. Als Tagesmutter habe ich Einfluss auf die Entwicklung des Kindes in den Bereichen Sprache, Motorik, Sozialverhalten, geistige Fähigkeiten, Kreativität, das Denken und so weiter.

 

Diese gilt es, gut zu beobachten und zu fördern.

 

Förderung geschieht ganz natürlich im Alltag des Kindes, wenn ich mit ihm spiele, spreche, es ermutige und herausfordere. Außerdem kann das Kind in seinem Tuen ganz gezielt durch unterschiedliches Material und Angebote im Raum, sowie im Außenbereich unterstützt werden. Das Rollenspiel in der Puppenküche fördert das Sozialverhalten, es lernt sich Dinge mit den anderen Kindern zu teilen und oder auch für andere etwas zu zubereiten. Spielmaterialien sind nicht 9 fach vorhanden, daher lernen die Kinder untereinander die Materialien zu teilen und lernen so den sozialen Umgang miteinander. Bilderbücher lesen fördert die Sprachentwicklung, das logische Denken, das Verstehen und Begreifen. Basteln, malen, schneiden, kneten fördert die Feinmotorik, die Koordination und die Kreativität. Steckspiele, wie Duplo oder Bauklötze, fördern das räumliche Denken, die Fein- und Grobmotorik sowie die Kreativität.

 

Singspiele, Bewegungsspiele und Fingerspiele fördern die Merkfähigkeit, die Grob- und Feinmotorik und die Sprachentwicklung des Kindes. Puzzeln fördert das logische Denken und die Feinmotorik. All dies ist mir wichtig, damit die Kinder sich altersgerecht weiter entwickeln.

 

 

Zusammenarbeit Eltern:

 

Ein offener und transparenter Austausch zwischen Tagespflegeperson und Eltern ist mir für die Entwicklung des Kindes besonders wichtig. Möglichkeiten zum Kontakt gibt es bei Gesprächen während der Bring- und Abholsituation oder im gesonderten Elterngespräch, wenn mir persönlich es wichtig erscheint es in Ruhe zu besprechen, oder die Eltern ein Anliegen haben. Zu besonderen Anlässen ( Karneval, Ostern, Weihnachtszeit, Sommerfest ) finde ich es schön wenn man Zeit hat zu einem Nachmittagscafé oder auch besonders zum Kennenlernen und später bei der Verabschiedung, wenn wir dann ein gemütliches Beisammensein organisieren.

 

Bildungsdokumentation:

 

Die Bildungsdokumentation werde ich im Rahmen einer CD am Ende der Betreuung den Eltern mitgeben, darauf wird ihr Kind in verschiedenen Alltagssituationen immer wieder fotografiert. Die Zustimmung dafür geben mir die Eltern mit vertraglicher Unterschrift ihres Vertrages. Bilder sagen mehr als Worte. Zusätzlich erhalten die Eltern über die Zeit der Pflege eine Portfolio, was das Kind wann bei uns gemalt, gebastelt, sein erster Handabdruck, erste Schneideversuche, erstes puzzeln, ….mit Dokumentation.

 

In Gesprächen über den Tag , sowie wenn die Kinder z.B. ein Gemeinschaftsbild gestaltet haben werde ich dies im Eingangsbereich aushängen, so bekommen die Eltern einen Einblick über den Alltag der Kinder. Es wird für die Eltern transparent gemacht. Genauso sehen die Kinder das ich das wertschätze, was sie machen.

 

Entwicklungsgespräche werden geführt wenn es mir sehr wichtig erscheint oder die Eltern das Bedürfnis haben mehr über ihre Kinder zu erfahren.

 

Kooperation:

 

Eine zweite Tagespflegeperson wird mit weiteren 4-5 Kinder in den Räumlichkeiten mitarbeiten. Daher arbeiten wir in Großtagespflege mit 8-9 Kindern in einem kooperativen Austausch.